Kurt Pagel – Mission Antarktis Teil 1 completed
Hamburg – 18.05.2026
Sie sind zurück aus der Antarktis – nach knapp 3 Monaten sind die Elektroniker der Kurt Pagel GmbH wieder in Deutschland.
Aus angedachten acht bis zehn Wochen wurden schlussendlich rund elf Wochen, die das Team der Kurt Pagel GmbH auf der Radarstation der GARS O’Higgings verbrachte, bevor es wieder Hamburger Boden unter seinen Füßen spürte. Wiedergekommen sind sie mit dem Abschluss des ersten Projektabschnitts, einer Vielzahl unfassbarer Erfahrungen – und jeder Menge Pinguinfotos im Gepäck.

Nach der ersten Begehung der Container vor Ort war schnell klar: Hier kommt das ganze Know-how der Experten zum Tragen. Nicht nur, weil sie sich am anderen Ende der Welt befanden oder die elektrotechnische Infrastruktur komplett neu aufgebaut werden sollte. Das Team stand den Auftraggebern zum Beispiel auch bei den Vorbereitungen der Brandschutztechnik beratend zur Seite, welche erst im nächsten Projektabschnitt revitalisiert wird.
Neuaufbau und Teilrückbau der Infrastruktur
Der Neuaufbau der Infrastruktur beinhaltete unter anderem die Niederspannungshauptverteilung (NSHV), die Einbindung der neuen Generatoren sowie die der vorhandenen Netzersatzanlage (NEA) und den Umbau der vorhandenen unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV). Während der Arbeiten musste die Versorgung der Antenne durchgehend gewährleistet sein. Beim Umschluss von der Alt- auf die Neuanlage gab es daher nur ein sehr kurzes Zeitfenster, in dem die Antenne vom Netz genommen werden konnten. Dieses Szenario wurde im Vorfeld mit den Antennentechnikern getestet. Dabei zeigte sich, wie wichtig der Test war: Die Antenne hatte hierbei Schwierigkeiten und fuhr nicht korrekt hoch. Durch den Probelauf konnte das Problem im Vorfeld behoben werden und die Pagel-Profis konnten in der Antarktis den Umschluss sauber durchführen. Dazu baute das Team die alte NSVH teilweise zurück, und wo es möglich war, wurde die provisorische Beleuchtung wieder demontiert und eine neue Beleuchtung aufgebaut.
HPM-Netzwerk – am anderen Ende der Welt
Beeindruckt waren die Auftraggeber nicht nur von der professionellen Umsetzung der elektrotechnischen Arbeiten. Mit seiner großen Expertise konnte Projektleiter Roland Gunkel während der Zeit in der Antarktis Prozessabläufe vorstellen und etablieren, die erst während des zweiten Projektabschnitts zum Tragen kommen werden. Das Kurt Pagel-Team ist also schon jetzt bestens auf ihre nächste Reise in die Antarktis vorbereitet.
Und wer weiß, vielleicht bleibt Kurt Pagel nicht der einzige HPM-Betrieb, der sich ans andere Ende der Welt aufmacht: Roland Gunkel konnte dem Auftraggeber die Vorteile der HPM DIE HANDWERKSGRUPPE so hervorragend vermitteln, dass bereits Kontakt zum Flensburger HPM-Betrieb Opfermann aufgenommen wurde.
Herausforderungen hervorragend gemeistert
Zufrieden und stolz sind die drei Expeditionsteilnehmer wieder zu Hause angekommen, mit einer Mischung aus Vorfreude, aber auch Respekt vorm zweiten Projektabschnitt. Und mit dem Fazit: Mit flachen Hierarchien kommt man am weitesten. Teambuilding ist mehr, als nur Personen auszuwählen. Man kann improvisieren, ohne auf Sicherheit zu verzichten. Und dass deutsche Handwerker:innen in Südamerika ein hohes Ansehen genießen. (as)


























